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Jahreshauptversammlung 2018

Wasseranalysen vom Wasserzweckverband Freising-Süd finden Sie hier (klicken) 

Wasserhärte für Haimhausen:

Haimhausen:

15,2 °dH – hart – Härtebereich 2

Ortsteile:

Amperpettenbach, Oberndorf,
Westerndorf, Hörgenbach

 13,7 °dH – mittel – Härtebereich 2

Mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in Haimhausen


Zum Jahresausklang 2018 mit interessanten Themen und Infos treffen wir uns am 12.12.2018 um 19:30 Uhr bei der Pizzeria La Mamma am Sportplatz


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Interesse der Öffentlichkeit und des allgemeinen Wohles hat die „Bürgerstimme Haimhausen“ folgende Anträge gestellt:

  • Bekanntgabe der Inhalte der Tagesordnungspunkte der nicht öffentlichen Sitzungen in verallgemeinerter Form (hier klicken)
  • Übernahme der Privatwege am „Baugebiet Scheitelbreite“ (hier klicken)

Die BÜRGERSTIMME HAIMHAUSEN hat ihr Versprechen mit der Übernahme der Planungskosten vom Geh- und Radweg zur B13 gehalten und treibt die Maßnahme voran. Hierzu der Presseartikel 

Friede, Freude, Pustekuchen… (Inhalt wie im Gemeindeblatt)

diesjährige gemeindliche Klausurtagung fand am 10.-11. November 2018 in Mengkofen statt.

Friede, Freude

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Beteiligten als erstes darauf hingewiesen: ALLES, WAS HIER BESPROCHEN WIRD, IST NICHTÖFFENTLICH!

Der Begriff „Klausurtagung“ bedeutet „eine Tagung unter Ausschluss der Öffentlichkeit“. Nun da liegt das Kernproblem unserer Kommunalpolitik. Die Gemeinderäte ziehen sich in die Abgeschiedenheit und Abgeschlossenheit zurück, um „wichtige Strategien“ für die weitere Entwicklung der Gemeinde zu beraten.

Was sind das allerdings in unserer Gemeinde für strategische Themen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden?

Viele Themen, die dort besprochen wurden, sind zum X-ten Mal je nach Thema sowohl in öffentlichen Sitzungen als auch nichtöffentlichen Sitzungen ausreichend diskutiert worden.

Auch auf dieser Klausurtagung hatte man das Gefühl, wir drehen uns im Kreis.

Wir sind der Meinung die Bürgerinnen und Bürger sollten zumindest über die Themen, wenn auch nicht über die detaillierten Inhalte (falls berechtigte Gründe dagegensprechen)

informiert werden. Dies bezieht sich auch und vor allem auf die Themen die in den nichtöffentlichen Sitzungen des Gemeinderates und der anderen Gremien besprochen werden. Deshalb hat die „Bürgerstimme Haimhausen“ einen Antrag an die Gemeinde gestellt, zumindest die Tagesordnung der nichtöffentlichen Sitzungen zu veröffentlichen, wie es z. B. bei der Stadt München üblich ist. (Der Antrag ist oben zu lesen)

Warum berichten wir über sowas?

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Sie haben ein Recht darauf zu wissen, was und wie die von Ihnen gewählten Volksvertreter leisten und was Sie von ihnen erwarten dürfen!

Das Thema Supermarkt ist ein gutes Beispiel für lange Diskussionen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Jetzt endlich sollen die Bürgerinnen und Bürger miteinbezogen werden. Sogar ein Bürgerentscheid soll nun durchgeführt werden. Wir finden den Bürgerentscheid sehr gut, aber leider zu spät. Nun da alles bereits bis zum Bürgerentscheid (vorauss. am 26.05.2019) vorentschieden ist (Standort, Anbieter, Größe) können die Bürger nur noch zustimmen, dass sie den Supermarkt wollen und das steht für die Meisten außer Frage. (Siehe Umfrage der „Bürgerstimme Haimhausen“ zu diesem Thema im Frühjahr, wo eine Mehrheit von knapp 76% sich für einen neuen Supermarkt ausgesprochen hatte)

Nun zielt der Beschlussvorschlag Nr. 5 darauf ab, einen Bürgerentscheid aufgrund der „Dominanz des Marktgebäudes im Eingangsbereich von Haimhausen“ aufzurufen.

Der Inhalt der Beschlussvorlage:

Beschluss Nr. 5
 
„Sollte sich im weiteren Prüfungsverfahren die Standort-Alternative am Kramer Kreuz bestätigen, sieht der Gemeinderat aufgrund der Tragweite dieser Entscheidung für die Ortsgestaltung (= dominantes Marktgebäude direkt im Eingangsbereich von Haimhausen) es für erforderlich an, die endgültige Entscheidung über die Marktansiedlung in diesem Bereich mittels eines Bürgerentscheids entsprechend Art. 18 a GO herbei zu führen.
Dieser Bürgerentscheid könnte bzw. sollte am 26.05.2019, zeitgleich mit der Europaparlaments-Wahl erfolgen. Damit wäre auch eine gute Wahlbeteiligung erziel bar bzw. repräsentative Bürgermeinung erhaltbar.

Die Verwaltung wird beauftragt, schon mal die rechtliche Vorprüfung für die mögliche Durchführung eines solchen Bürgerentscheids einzuleiten.“

Mit dieser Begründung einen Bürgerentscheid zu rechtfertigen, ist unseres Erachtens deplatziert. Zumal würde das Ortsbild nicht von dem angedachten Standort des Supermarktes am Kramer Kreuz geprägt, sondern von dem bereits errichteten Baugebiet „Schrammerweg“. Denn der Supermarkt (ca. bis 8,0 m hoch) wäre mit dem angedachten Standort in der zweiten Reihe, hinter den ca. 10,50 m hohen Gebäuden entlang der Münchener Straße am Schrammerweg nicht auffällig.

Die Begründung des Bürgerentscheids nach Meinung der CSU ist, dass man dieses Thema transparent machen will… Pustekuchen

Die „Bürgerstimme Haimhausen“ nennt diesen Vorsatz „Scheintransparenz“.

Besser wäre gewesen, die BürgerInnen frühzeitig miteinzubeziehen, ob z. B. als Standort südlich oder nördlich vom Kramer Kreuz gewünscht ist oder ob ein Vollsortimenter oder ein Discounter ansiedeln soll oder aber um andere Anregungen und Wünsche der BürgerInnen zu erfahren. Das wäre u. E. Bürgerbeteiligung und Transparenz im Sinne einer funktionierten Demokratie. Es war aber alles nichtöffentlich…

Baugebiet Scheitelbreite

Ein weiterer Antrag der „Bürgerstimme Haimhausen“ an die Gemeinde bezieht sich auf das Thema „Übernahme der Privatwege am „Baugebiet Scheitelbreite“ ins Gemeindeeigentum“. Der Sachverhalt ist folgender: Die fünfundsiebzig Grundstückseigentümer im betroffenen Gebiet besitzen diese Wege und Grünflächen, die bereits zum „beschränkt öffentlichen Verkehr“ gewidmet sind. Diese Einrichtungen werden allerdings nicht nur von den Grundstücksbesitzern benutzt und in Anspruch genommen, sondern inzwischen von der breiten Öffentlichkeit, die aufgrund der Weiterentwicklung des Ortes in enormem Maße gewachsen ist. Gerade der Kinderspielplatz wird inzwischen häufig auch von Kindern benutzt, die nicht im Baugebiet ansässig sind. Also hier besteht ein großes öffentliches Interesse.
In absehbarer Zeit wird auch eine Sanierung dieser Wege und Grünanlagen notwendig sein. Es ist zu erwarten, dass die Eigentümer einer Sanierung mit Kostenübernahme nicht zustimmen werden. Dadurch wird sich der Zustand dieser Anlagen zunehmend verschlechtern. Im Sinne der Entlastung der Bürgerinnen und Bürger und zum Wohle und zur Sicherheit der Benutzer sollten diese Wege und Flächen von der Gemeinde übernommen und unterhalten werden.

Die „Bürgerstimme Haimhausen“ hofft, dass der Gemeinderat diesem Antrag folgt und im Sinne der betroffenen Bürgerinnen und Bürger entscheidet.


BÜRGERSTIMME HAIMHAUSEN SAGT:
NEIN ZUR DRITTEN STARTBAHN…

Der Himmel über Haimhausen. Schon jetzt voll, laut und dreckig.
Und wenn es nach dem größten Befürworter der 3. Startbahn am
Münchener Flughafen geht, dem neuen Ministerpräsidenten Söder
(CSU), wird der Himmel über unserem Dorf bald noch voller, noch
lauter und noch dreckiger.
Allerdings will Söder (CSU) das Thema aus dem anstehenden Landtagswahlkampf
heraushalten. Und das aus gutem Grund, da sonst
zu früh offensichtlich würde, dass sich die CSU gegen die Menschen
in den betroffenen Regionen und gegen die Natur stellt.
Im Jahr 2012 haben sich die Münchener Bürger im Rahmen eines
Bürgerentscheids gegen die 3. Startbahn ausgesprochen. Und das,
obwohl sie gar nicht direkt betroffen waren. Die Menschen in den
betroffenen Gebieten hatte man vorsichtshalber nicht gefragt. Und
doch war das Ergebnis eindeutig: Ein klares Nein zur 3. Startbahn.
Aber dieser erklärte Bürgerwille scheint die CSU nicht zu stören.
Sie wartet lieber ein wenig, um dann ihren Willen durchzusetzen.
Politikverdrossenheit hat einen Grund und einen Namen.
Die hinsichtlich der nachfolgenden Zahlen aktualisierten Argumente
aus 2012 gelten in 2018 immer noch. Auszug:
• Der bestehende Flughafen ist auf 500.000 Starts und Landungen
ausgelegt. Im Jahr 2017 waren es tatsächlich nur ca. 405.000
Flugbewegungen. (Quelle: https://www.munich-airport.de/verkehrszahlen-88506
am 05.07.2018)
• Fluglärm macht uns krank: In den Landkreisen Freising, Erding,
Dachau und München sind bereits über 500.000 Menschen massiv
von Fluglärm beeinträchtigt.
• Bayern ist Spitzenreiter beim Landschaftsverbrauch. Mit der 3.
Startbahn gehen 1.000 Hektar Vogelschutzgebiet unwiederbringlich
verloren.
• Lebenswerte Heimat: Der Großraum München platzt bereits jetzt
aus allen Nähten. Wohnraum wird immer teurer, Straßen und
Züge sind überfüllt, Kindergärten werden zur Mangelware.
Der Bau einer 3. Startbahn verschärft diese Probleme noch einmal
mehr.
Das über allem schwebende Damokles-Schwert ist zu dem die Vermutung,
dass mit dem Bau der 3. Startbahn die Kapazitäten für
Fracht-Flüge (Cargo) am Münchener Flughafen massiv ausgebaut
werden. Dies würde dann auch für ein starkes Ansteigen des Flugaufkommens
auf den beiden bestehenden Pisten sorgen. Letztlich würde
irgendwann dann auch das Nachtflugverbot zur Diskussion stehen.
Natürlich will die CSU die geplante 3. Startbahn nicht als Wahlkampfthema
für die anstehende Landtagswahl im Oktober 2018
haben und sich fragen lassen, warum sie den Bürgerwillen mit
Füßen tritt. Aber gemeinsam mit vielen betroffenen Umlandgemeinden
will die „Bürgerstimme Haimhausen“ dafür kämpfen,
dass unser Dorf lebenswert bleibt … für uns und unsere Kinder!
Am 14. Oktober 2018 sind Landtagswahlen in Bayern. Die bayerische
Bevölkerung kann im Wahljahr die Zukunft ihres Landes
selbst mitgestalten. Jede/r Wähler/in setzt mit seinem Kreuzchen
auch ein Zeichen für unsere Zukunft.
Die Wahlprogramme der
Parteien zeigen, wie wichtig ihnen unsere Anliegen sind. 


Über 200 Besucher bei der Infoveranstaltung der „Bürgerstimme Haimhausen“

Am Samstag, den 23.6.2018, hatte die „Bürgerstimme Haimhausen“ zur Infoveranstaltung bei der Bäckerei Mayerbacher eingeladen. Die angesprochenen Themen waren Ortsplanentwicklung, Permakultur, Supermarkt, Naherholung etc.

Insgesamt konnten über 200 Besucher angesprochen werden. Unser 1. Vorsitzender Ergun Dost äußerte sich begeistert: „Es ist bemerkenswert, dass wir Besucher aus allen Parteien hatten und somit unsere übergreifenden Themen und unsere Parteilosigkeit uns ein hohes Maß an Daseinsberechtigung geben“.

Zusätzlich gab es eine Themenumfrage. Es beteiligten sich insgesamt 150 Bürgerinnen und Bürger, die vor der Bäckerei Mayerbacher und zusätzlich vor der Bäckerei Polz befragt wurden.

ERGEBNISSE DER UMFRAGE:

Wie zufrieden sind Sie mit der Ortsentwicklung in Haimhausen
(Schulnoten 1= sehr gut, 6=ungenügend)
1 2 3 4 5 6
3,05% 24,43% 36,64% 20,61% 10,69% 4,58%
Wie zufrieden sind Sie mit den Einkaufsmöglichkeiten in Haimhausen
1 2 3 4 5 6
2,21% 20,59% 24,26% 28,68% 17,65% 6,62%
Sind Sie der Meinung dass Haimhausen einen Supermarkt mit breiterem Sortiment benötigt
ja nein weiß nicht
75,56% 20,74% 3,70%
Welches Verkehrsmittel würden Sie zum Besuch des Supermarktes hauptsächlich nutzen?
Auto Fahrrad zu Fuß Anderes
32,61% 39,13% 26,09% 2,17%
Welchen Standort für einen größeren Supermarkt würden Sie bevorzugen?
Ortskern Ortsrand Weiß nicht
30,59% 57,65% 11,76%
Wie zufrieden sind Sie mit den Feizeitangebot/Naherholung in Haimhausen?
Freizeitangebot:
1 2 3 4 5 6
19,75% 41,98% 24,69% 11,11% 1,23% 1,23%
Naherholung:
1 2 3 4 5 6
22,35% 44,71% 23,53% 7,06% 0,00% 2,35%
Wie zufrieden sind Sie mit dem Engagement der Bürgerstimme Haimhausen
1 2 3 4 5 6
16,67% 43,33% 38,33% 1,67% 0,00% 0,00%

Die „Bürgerstimme Haimhausen“ mit einem hohen Engagement des 2. Vorsitzenden, Detlef Wiese, initiierte ein erstes Projekt zur Ortsplanentwicklung Haimhausen.

Es war seitens der „Bürgerstimme Haimhausen“ gewünscht, dass diese wissenschaftliche Arbeit, die ja nur unserem Ort dient, auch vom Bürgermeister unterstützt wird.

Bei einem Ortstermin im Januar 2018 mit einem Architektur-Ortsplan-Prof. der TU München, dem Bürgermeister und Detlef Wiese stellten wir enttäuschend fest, in dem der Bürgermeister seine ablehnende Haltung zu einem solchen Projekt mit der Äußerung „wir haben keine Ressourcen“ zum Ausdruck brachte.

Daraufhin nahm die „Bürgerstimme Haimhausen“ die „Sache“ selber in die Hand.

Die Ergebnisse des Master-Seminars „Die Schatzkarte – Kartieren von Möglichkeitsräumen am Beispiel von Haimhausen“ unter Leitung von Prof. Kretschmann im Sitzungssaal des Rathauses haben unsere Erwartungen übertroffen.  Dafür bedanken wir uns recht herzlich bei Prof. Kretschmann und seinen sechs Studenten.

Hier können Sie eine kleine Einleitung über den Inhalt dieser Seminararbeit lesen: Bitte hier klicken

Die Schatzkarten sind oft der Ausgangspunkt für weitere Überlegungen bei den Ortsplanentwicklungen. Um was geht es genau? Herr Prof. Kretschmann führt dies auf der Hochschul-Webseite genauer aus:

„In einer Schatzkarte werden subjektiv wahrgenommene, auch noch verborgene „Schätze“ eines Projektgebietes eingezeichnet, also jene besonderen und unentdeckten Orte, die dem Gebiet in Zukunft einen besonderen „Reichtum“ bescheren können. Das können zum Beispiel Objekte, Architekturen, Nutzungen oder Akteure sein, die für die Entwicklung des Gebietes ein besonderes Potenzial bieten.
Schatzkarten dienen aber nicht nur dazu, verborgene Potenziale und Möglichkeitsräume eines Projektgebietes zu lokalisieren. Schatzkarten können auch Träume freisetzen und Lust auf das Unbekannte wecken, sowohl beim Benutzer dieser Karten als auch bei demjenigen, der sie zeichnet. Mit ihrer visionären Ausrichtung bauen städtebauliche Schatzkarten eine direkte Brücke zwischen städtebaulicher Analyse und dem städtebaulichen Entwurf.

Als Fallbeispiel dient die Gemeinde Haimhausen an der Amper im Norden von München. Wir arbeiten hier mit einer lokalen Interessengemeinschaft von Einwohnern zusammen, die sich intensiv für eine qualitätsvolle Weiterentwicklung von Haimhausen einsetzen. Potenziale und Möglichkeitsräume von Haimhausen wurden bisher nie in einem Gesamtzusammenhang thematisiert. Wir werden der Gemeinde Haimhausen mit Hilfe unserer Schatzkarten einen subjektiven Blick auf die bis jetzt noch verborgenen „Schätze“ ermöglichen.“

Nun wird es weitere Gespräche geben, diese Arbeiten fortzusetzen. Die „Bürgerstimme Haimhausen“ wird sich dafür einsetzen, dass die Ortsplanentwicklung nun ein permanentes fest verankertes Thema in der Gemeinde wird.

Herr Wiese teilte dazu noch mit „für die Ortsplanentwicklung brauchen wir transparente Kommunikation von Vorschlägen und Ideen innerhalb der Gemeinde, mit und zwischen den Bürgern.
Eine Top-Bottom, also man bestimmt von oben nach unten ist hier kontraproduktiv.

Wir möchten die Bürger mitnehmen und ihre Ideen, sowie ggf. auch Bedenken verstehen.“


Bürgerstimme initiiert Permakultur-Projekt

“Kräuter-statt-Unkraut” in Haimhausen

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom 19.4.2018 beantragte die Bürgerstimme Haimhausen unter TOP 6 die Nutzung einer kleinen gemeindlichen Fläche von ca. 30-50 qm für den Anbau von Permakultur durch die Bürger. Unter dem Motto “Kräuter statt Unkraut” mit Leitung der Initiatorin Frau Dr. Ursula Hienz, hat sich in Haimhausen eine Interessensgemeinschaft an Bürgern gefunden, die gemeinsam den Anbau symbiontisch zusammenwirkender Pflanzen nach erfolgreichem Vorbild im In- und Ausland beginnen möchte. Es geht dabei um essbare Biopflanzen wie Kräuter, Obst und Gemüse, die für jeden frei entnehmbar sind genauso, wie um Blumen für Schmetterlinge und Bienen.

Nach umfassendem Vortrag durch den 1. Vorsitzenden der Bürgerstimme und Gemeinderat Ergun Dost wurde der Antrag vom Gemeinderat in die Entscheidungsbefugnis von Bürgermeister Felbermeier gelegt. Bereits am nächsten Tag, den 20.4.2018 fand eine Ortsbegehung mit Herrn Albert Schröttle (Geschäftsführer Zweckverband Jugend), Frau Dr. Ursula Hienz und Herrn Detlef Wiese statt. Dabei wurden Flächen in der näheren Umgebung des Abenteuerspielplatzes sondiert. Mit Unterstützung des Permakulturnetzwerks Bayern (s.a. http://www.permakulturbayern.de/) wird das Projekt vorrausichtlich bereits in wenigen Wochen starten.

Detlef Wiese, 2. Vorsitzender der Bürgerstimme ist sehr erfreut über den zügigen Projektfortschritt: “Es ist positiv hervorzuheben wie eng und gut hier im Ort bei zukunftsweisenden Themen zusammengearbeitet wird. Unser Ort kann damit schöner werden und hat das Potential sich zum Trendsetter moderner Gemeinden in der Region zu etablieren.” Frau Dr. Ursula Hienz ergänzt: ”Neben der erfreulichen Ernte gesunder Nahrungsmittel, was in der heutigen Zeit so wichtig ist, gibt es auch den Aspekt in der Gemeinschaft zusammen am Anbau zu arbeiten. Es wird Freude machen, wenn wir uns verabreden um auf der Fläche anzupflanzen und zu pflegen. In Kürze werde ich den ersten Termin bekanntgeben, an dem wir uns aktiv mit der zu bearbeitenden Fläche beschäftigen. Alle Interessierten können sich dann unter permakultur@buergerstimme-haimhausen.de melden”

POSTER PERMAKULTUR  

POSTER KRÄUTER STATT UNKRAUT

Quellen:

http://www.permakulturbayern.de

http://www.tomorrow-derfilm.de/

Interessierte dürfen sich gerne an den 1. Vorsitzenden Herrn Ergun Dost (dost@buergerstimme-haimhausen.de) oder den 2. Vorsitzenden Herrn Detlef Wiese (dwiese@buergerstimme-haimhausen.de) wenden.


 

Informationsfreiheitssatzung

Das Gemeindeblatt Haimhausen vom März 2018 berichtete auf Seite 8 aus dem Rathaus über den Antrag der SPD zum Thema „Informationsfreiheitssatzung“.

Dieses Thema ist seit ihrer Gründung im Jahr 2013 ein zentrales Anliegen der „Bürgerstimme Haimhausen“.

Wir nehmen dies hoch erfreut zur Kenntnis und bedanken uns ausdrücklich bei der SPD, dass sie dieses Thema aufgegriffen und zur Sprache gebracht haben.

Sehr erfreulich sind auch die Kommentare seitens der CSU und weiterer Gemeinderäte dazu.
Mit der „Informationsfreiheitssatzung“ soll es für die Bürger einfacher werden, sich Informationen bei der Gemeinde einzuholen.
Die „Bürgerstimme Haimhausen“ wird trotzdem weiterhin in „Robin Hood“-Manier darauf achten, dass die Satzung, wenn sie denn kommt, auch gelebt wird.

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde auch der Antrag einer Supermarkt-Kette behandelt, die einen Vollsortiment-Supermarkt am Kramer Kreuz (Kreisverkehr nach München) errichten will, da der Supermarkt Nahkauf Ungnadner in der Ortsmitte Absichten hätte das Geschäft mittelfristig (ca. in 2-3 Jahren) aufzugeben.
Die Thematik über den Standort eines Vollsortiment-Supermarktes wurde in den Klausurtagungen und Sitzungen bereits mehrfach behandelt.

Die anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte waren mehrheitlich dafür, dass zwar ein Supermarkt in der Ortsmitte ideal wäre (gerade für ältere und behinderte Bürger) aber aufgrund des Platzmangels und vor allem der Zunahme des Verkehrs nicht unbedingt zu realisieren ist.

Die „Bürgerstimme Haimhausen“ findet den Standort eines Vollsortiment-Supermarktes am Kramer Kreuz als eine geeignete Lösung für den Ort. Als unser Gemeinderat Ergun Dost in der Sitzung diese Meinung mit Begründungen vorgetragen hat, stieß dies bei einigen Fraktionen auf starke Gegenreaktionen mit unfreundlichen Behauptungen.

Unverständlich war die breite Ablehnung, obwohl die REWE-Gruppe mit ihren Vorschlägen den Wünschen der Gemeinde sehr entgegenkommen würde (siehe Auszug aus dem Antrag):

  • die Vorstellungen der Gemeinde bezüglich Gebäude- und Freiflächengestaltung in
    besonderem Maße zu berücksichtigen,
  • auf Warenangebots-Wünsche der Gemeinde einzugehen (z.B. Waren aus der Region)

            oder

  • weitere Fachanbieter (wie Bäckerei) im Gebäude zu integrieren, wobei bestehende
    örtliche Anbieter bevorzugt würden.

Nun tritt der Gemeinderat dem Antrag der Konzeptbau GmbH auf Ausweisung eines Supermarkt-Standortes im Bereich des Kramer Kreuzes derzeit nicht näher, da evtl. andere Lösungsvorschläge existieren sollen.

Wir werden diese Thematik im Sinne der Allgemeinheit weiter verfolgen und Sie darüber informieren.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger bitte unterstützen Sie uns auch zukünftig in unserem Bestreben für mehr Transparenz zu sorgen.


Jahreshauptversammlung 2018

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung war mehr als erwartet erfolgreich.

Der erste Vorsitzende Ergun Dost war sichtlich erfreut über die überdurchschnittliche Beteiligung der Mitglieder und das Erscheinen einiger interessierter Zuhörer.
Die Bürgerstimme Haimhausen kann sich über die Steigerung der Mitgliederzahl nicht beklagen. Alleine im Jahr 2017 verzeichnete sie einen Mitgliederanstieg von über 30 %.
Die Bürgerstimme Haimhausen verfolgt ihre Ziele mit aller Konsequenz. Es bleibt nicht nur bei Wahlversprechen, sondern die Vorhaben werden auch in die Tat umgesetzt.
Der erste Vorsitzende Ergun Dost will die Entwicklung des Ortes nach dem Motto

Unser Ziel ist unser Ort

vorantreiben.

Bei ihrem Antrag an der B13 / Hauptstraße eine Überquerungshilfe zu Erhöhung der Verkehrssicherheit zu bauen, übernimmt die Bürgerstimme Haimhausen wie im Mai 2017 versprochen die Planungskosten.

Die tatkräftige Unterstützung zum Ausbau des schnellen Internets oder die Erweiterung des Geh- und Radwegenetzes verzeichnet die Bürgerstimme Haimhausen als Einhaltung einiger ihrer Wahlversprechen.

Bei den Vorstandswahlen wurde Ergun Dost als 1. Vorsitzender einstimmig bestätigt. Für den Posten des zweiten Vorsitzenden wurde Detlef Wiese gewählt.

Detlef Wiese, 54, Unternehmer, ausgebildeter Ingenieur, der auch als Musiker, Song-Writer und Sprecher des Helferkreises Haimhausen im Ort bekannt ist, äußert sich im Rahmen seines Vortrages Bürgerstimme goes 2020 zu einer möglichen Strategie, wie die Bürgerstimme sich in Haimhausen festigen und ihre Aktivitäten ausbauen kann.

Es gehe in erster Linie um Strategien für positive Veränderungen im Ort Haimhausen, die zu einer besseren Wahrnehmung der Bürgerstimme führen sollen.

“Wir brauchen mehr Mitglieder, die sich für bestimmte Themen engagieren, die konstruktiv an Projekten in der Gemeinde mitarbeiten, die für die Bürger sichtbar sind.
Wir wollen die Ziele der letzten Jahre, z.B. mehr Transparenz in der Gemeinde, mehr Bürgerbeteiligung, keineswegs verlassen, doch nun auch verstärkt zu konstruktiven Themen aufbrechen, die durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit in der Haimhauser Gemeinde durch die Bürger auch wahrgenommen werden sollen. Die guten Ideen der Bürgerstimme müssen auch der Bürgerstimme zugeordnet werden.

Ich hoffe, dass der neu gewählte Vorstand und die bestehenden Mitglieder an ihrem Engagement festhalten und es vielleicht auch ausbauen, sowie dass neue Mitglieder dazu kommen und sich dadurch die bestehenden und zukünftigen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen.

Wo wollen, wo können wir hin?”

Dazu schlug Detlef Wiese einige interessante Ideen vor.

“Lasst uns für die Zeit bis zur nächsten Kommunalwahl einen Plan erstellen, lasst uns kleinere und größere Projekte angehen. Ob im Bereich eines Calisthenics (früher Trimm Dich) Parcours, ob beim ÖPNV oder bei der Ortsplanentwicklung, einem sicherlich größeren Projekt bei der wir den gesamten Gemeinderat, sowie weitere Protagonisten und letztendlich alle Bürger des Ortes gewinnen müssen.

Hier tut sich einfach zu wenig. Soll Haimhausen den Anschluss verpassen?

Wir wachsen, der Einzelhandel schrumpft. Einfach fordern, wir brauchen einen Bio-Markt oder einen großen Supermarkt wie von anderen Fraktionen artikuliert, hilft niemandem. Es braucht professionell angegangene Konzepte, und bei diesem Thema ein Denken über die nächsten 5, 10, sogar 25 Jahre, man gestaltet nicht mal so eben am Ort, sowohl die Bürger, insbesondere die Eigentümer müssen mitgenommen werden und einen Entscheidungsprozeß mittragen.”

Mit großer Unterstützung der Anwesenden fuhr er mit folgenden Sätzen fort:

“Worum geht es? Was wollen die Haimhauser Bürgerinnen und Bürger? Den dörflichen Charakter erhalten oder zur Schlafstadt mutieren? Welche Einkaufsmöglichkeiten soll es geben, was ist gut für den Ort, was wollen wir nicht, Klassische Shopping Mall versus dörfliche zentrale Einzelhändler, usw. viele Fragen auf die es Antworten braucht.”

Detlef Wiese nimmt sich der Sache der Ortsentwicklung sehr engagiert an:

Er ist mit Lehrstühlen in Kontakt, die sich eine Projektarbeit über viele Monate im Ort vorstellen können. Auch der Bürgermeister findet diese Idee gut und somit werden die nächsten Schritte von der Bürgerstimme eingeleitet.

Die Bürgerstimme Haimhausen sieht für 2020 die Chance ein erfolgreicheres Ergebnis zu erzielen.

Der Aufruf der Bürgerstimme lautet: mehr Mitglieder, die die Bereitschaft zeigen auch im Gemeinderat mitzuarbeiten. Macht bei uns mit, lasst Euch aufstellen!

Interessierte dürfen sich gerne an den 1. Vorsitzenden Herrn Ergun Dost (dost@buergerstimme-haimhausen.de) oder an Herrn Detlef Wiese (dwiese@buergerstimme-haimhausen.de, gerne vorab telefonisch unter 0171 8305175) wenden.


Stiftungen der Gemeinde Haimhausen 

Die 2011 gegründete Bürgerstiftung Haimhausen und andere gemeindliche Stiftungen erhalten immer wieder Spenden aus gemeindlichen Aktivitäten, von Vereinen, örtlichen Unternehmen oder auch Privatpersonen. Darüber wird in der regionalen Presse und auf der Internetseite der Gemeinde Haimhausen auch immer wieder berichtet. Wie die gespendeten Gelder bzw. deren Erträge verwendet werden, darüber erfährt man allerdings nicht viel.

Da die „Bürgerstimme Haimhausen“ sich in allen Bereichen für Transparenz einsetzt und sicher auch die Spender ein Interesse an der Veröffentlichung der Verwendung ihrer Gelder bzw. deren Erträge hätten, veranlasste die „Bürgerstimme Haimhausen“  die Veröffentlichung einer Liste der letzten 5 Jahre. Nun kam die Gemeindeverwaltung unserer Bitte nach.

Hier sehen Sie eine Zusammenstellung der Ausschüttungen der Jahre 2012 – 2017 »bitte hier klicken«


Frischer Wind und ein Rekordzuwachs bei der Bürgerstimme Haimhausen.
Dazu gab der Ortsvorsitzende Ergun Dost bekannt: „An der Bürgerstimme kommt man nicht vorbei. Wir haben in diesem Jahr bis Oktober einen Zuwachs von 7 Mitgliedern, das entspricht rund 30 Prozent.“

Unser neues Mitglied Herr Detlef Wiese begründete seine Mitgliedschaft wie folgt: „Ich möchte mich über mein jetziges Engagement hinaus nun auch bei der „Bürgerstimme Haimhausen“ betätigen. Es gibt viele Aufgaben in dieser traditionellen und dynamischen Gemeinde, der ich am besten in einer parteilosen Gemeinschaft nachgehen kann. Hier geht es ausschließlich um Gemeindeinteressen für die Bürger und nur dies ist auf kommunaler Ebene von Bedeutung.

Dem haben wir nichts hinzuzufügen…


Baumschutz in Haimhausen

Die Gemeinde Haimhausen ist die einzige Gemeinde im Landkreis Dachau die eine Baumschutzverordnung hat, dennoch müssen immer wieder Bäume aus verschiedensten Gründen gefällt werden. Wenn berechtigte Gründe für eine Fällung bestehen und eine Genehmigung zur Fällung vorliegt ist dagegen natürlich nichts einzuwenden. Die „Bürgerstimme Haimhausen“ hat jedoch angeregt, für jeden gefällten Baum eine Ersatzpflanzung anzustreben aber da es oft nicht möglich ist, die Pflanzung auf demselben Grundstück auf dem die Fällung erfolgte vorzunehmen, sollte die Gemeinde auf ausgewählten gemeindlichen Flächen diese Ersatzpflanzungen vornehmen. Das kommt dem gemeindlichen Ökokonto zugute und unserer gebeutelten Natur allemal.

Obwohl wir dieses Thema mehrmals angeschnitten haben, kam von keiner der anderen Fraktionen eine überzeugende Unterstützung unseres Vorschlages. Wir sind nicht der Meinung, wie viele der anderen Gemeinderatskollegen, dass Fichten nicht wertvoll wären und daher nicht ersetzt werden müssen.

Wenn man davon ausgeht, dass 50 % des bayerischen Baumbestandes aus Fichten besteht (laut Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft -LWF), ist es u. E. recht kurzsichtig die Fichten als wertlos anzusehen.

Die „Bürgerstimme Haimhausen“ fordert, dass für jeden gefällten Baum egal welche Baumart eine Ersatzpflanzung auf gemeindlichen Ökoflächen vorgenommen werden soll, wenn es auf dem Grundstück der Fällung nicht möglich ist.

Die Baumschutzverordnung der Gemeinde Haimhausen können Sie » hier «einsehen und herunterladen.


Jahreshauptversammlung 2017

Am 27.05.2017 fand in der Gaststätte „Zur Post“ die diesjährige Jahreshauptversammlung der „Bürgerstimme Haimhausen“ statt. Die Veranstaltung war trotz des schönen Wetters sehr zahlreich besucht. Nachdem alle ein bisschen zusammengerückt waren hieß der  Ortsvorsitzende Ergun Dost alle Mitglieder und Gäste herzlich willkommen. In seiner feurigen Rede stellte er fest, dass sich die „Bürgerstimme Haimhausen“ mit ihrer Gemeinderatsarbeit inzwischen bei der Halbzeit befindet. „Es  liegen drei harte Jahre hinter uns und noch drei spannende Jahre vor uns.“ Nach einem Rückblick auf das bisher erreichte wurden vor allem die Ziele für die Zukunft der Gemeinde aus Sicht der Bürgerstimme dargestellt:

  • Wir brauchen eine Gemeindepolitik, die nicht nur verwaltet, sondern strategisch managt.
  • Wir brauchen einen Masterplan, der die Gemeindeentwicklung für die nächsten 10 Jahre festlegt. Was geschehen soll, aber auch was eben nicht geschehen soll.
  • Wir brauchen eine dem Gemeinwohl dienende Infrastruktur
  • Wir brauchen die Ausweisung eines Gewerbegebietes, um die Finanzen der Gemeinde wieder auf feste Füße zu stellen.
  • Wir brauchen sozialen Wohnungsbau nicht nur für Bürger die in der Lage sind sich im „Einheimischen Modell“ ein Haus zu finanzieren, sondern auch für die Menschen die dazu nicht in der Lage sind.
  • Wir brauchen endlich eine Ortsentwicklung, die diesen Namen auch verdient.
  • Wir brauchen Transparenz auf allen Ebenen der Gemeindearbeit

Zum Ende seiner Rede stellte der Vorsitzende fest, dass die „Bürgerstimme Haimhausen“ auch ohne den „Schulz-Effekt“ einen Anstieg der Mitgliederzahlen vermelden kann und brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass dieser Trend auch in den nächsten Jahren anhalten möge.

 Die Bürgerstimme ist wieder der Vorreiter, wenn es um die Belange der Bürgerinnen und Bürger geht. Denn es passierte kürzlich leider ein Unfall, bei dem ein 16 jähriges Mädchen beim Überqueren der B13 (Höhe Hauptstraße) mit dem Fahrrad von einem Auto erfasst und schwer verletzt wurde. Sie wollte von der Hauptstraße aus die B13 überqueren, um auf den gegenüber liegenden G+R zu gelangen.
Unser Gemeinderat und Umweltreferent Josef Brandmeier äußerte vor ein paar Jahren bei der Eröffnung dieses Geh- und Radweges seine Bedenken, dass es hier an der Stelle zu Unfällen kommen könnte.
Damit solche und schwerwiegendere Unfälle in Zukunft nicht mehr passieren, stellte die „Bürgerstimme Haimhausen“ einen Antrag, dass der Bürgermeister beim Staatlichen Bauamt Freising mit Nachdruck ersuchen soll, dass an der Stelle eine Überquerungshilfe geschaffen wird. Außerdem sollte entlang der Hauptstraße von der B13 bis zum Ortseingang (Feuerwehr) ein neuer G+R gebaut werden. Die Honorarkosten für die Entwurfsplanung von beiden Maßnahmen übernimmt die Bürgerstimme Haimhausen über ein örtliches Ingenieurbüro.
Wir sind frohen Mutes, dass dieses Vorhaben nun zügig von der Gemeindeverwaltung weiterverfolgt und umgesetzt wird.


„Buntes Band“ für Haimhausen

Die Bürgerstimme Haimhausen setzt sich dafür ein, die biologische Vielfalt in unserem Gemeindegebiet zu erhöhen. Es sollen mehr heimische Wildblumen gesät werden. Das vermindert zum einen erwiesenermaßen den Schädlingsbefall auf den benachbarten Feldern und erhöht die Biodiversität (Vielfalt der Arten) in unserer Umwelt. Auch das Pflanzen einheimischer Sträucher und Gehölze zielt in diese Richtung. Vor allem für die Bienen ist es wichtig auch nach dem Abernten der Felder noch Nahrung zu finden. Es sind Flächen vorhanden, die mit geringem Aufwand so umgestaltet werden könnten, dass auch die stark gefährdeten Bodenbrüter wie z. B. der Kiebitz, der Fasan und das Rebhuhn, die eine unterholzreiche Natur brauchen, die ihnen ausreichend Schutz, Nahrung und Nistmöglichkeiten bietet, wieder bei uns heimisch werden könnten. Wir sind inzwischen einfach zu „ordentlich“. Jeder Rand, ob Felder oder Straßen und Wege, wird fein säuberlich abgemäht und so finden unsere Insekten, Vögel und andere Kleintiere kein Futter und keine Rückzugsorte mehr. Ziel ist es, die Lebensräume für Wildtiere in der Agrarlandschaft zu verbessern. Ob Blühflächen am Waldrand oder in der Feldflur, Hecken, Streuobstwiesen, Zwischenfruchtanbau oder wertvolle Winterbegrünung in der kargen Jahreszeit, all das ist wichtig um in Haimhausen ein „Buntes Band“ für die Natur zu schaffen. Auch jeder Gartenbesitzer kann in seinem Rahmen dazu beitragen unsere Artenvielfalt zu erhalten.
Dazu gibt es jede Menge Tipps im Internet. Einige Links finden Sie hier:

https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/garten.html

http://www.lbv.de/ratgeber/tipps-fuer-haus-und-garten.html

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/index.html

http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/garten/garten-artenvielfalt-naturgarten100.html


Die BÜRGERSTIMME HAIMHAUSEN regte seit Langem die Ausweisung eines Gewerbegebietes in Haimhausen an, um dauerhafte Einnahmen für die Gemeinde zu gewährleisten. Bis jetzt wurde diesem Vorschlag nicht viel Beachtung geschenkt.
Seitdem sich nun allmählich herausstellt, dass der Haushalt langfristig nur vom Verkauf gemeindlicher Grundstücke nicht aufgebessert werden kann, gibt es Überlegungen, doch vielleicht ein Gewerbegebiet auszuweisen. Als machbarer Standort wurde entlang der B13 ins Auge gefasst. Ob die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern von Erfolg gekrönt sein werden, wird sich noch zeigen. Die Gemeinde Haimhausen braucht dringend Intentionen, die langfristige Einnahmen für die Gemeindekasse kreieren.


Flüchtlinge in Haimhausen

Seit ziemlich genau drei Jahren sind um die 120 Asylbewerber in der Gemeinde Haimhausen untergebracht. Dank dem von Anfang an sehr professionell agierendem „Helferkreis Haimhausen“ ist die Integration der ausschließlich männlichen und zumeist jungen Flüchtlinge hervorragend gelungen. Die über 100 angemeldeten Helferinnen und Helfer unterstützen die Asylbewerber bei der Integration in unsere Gesellschaft. Von Sprach- und Integrationskursen über die Verteilung von Kleider-und Sachspenden bis zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und der Unterstützung bei Arzt- und Behördengängen, werden den „Jungs“ zahlreiche Hilfestellungen angeboten. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, die mit so viel Engagement dafür sorgen, dass sich jeder in unserer Gemeinde wohlfühlen kann.

Gewässerentwicklungskonzept:
Durch das Wasserwirtschaftsamt wird für Haimhausen 
ein Gewässerentwicklungskonzept erarbeitet.
Die Erläuterungen zum Konzept 
können Sie hier lesen… 

Klimaschutzkonzept von Haimhausen
Das steckt dahinter…
Steckbrief Haimhausen_Eckdaten

Die Karten von Überschwemmungsgebieten für Haimhausen.
Falls Sie weitere Infos brauchen, melden Sie sich bitte entweder über E-Mail oder telefonisch
bei uns (0171-4618555)

Zu den Karten »

BUNTES BAND HAIMHAUSEN ENTLANG DER ALLEESTRAßE:

Wie Sie wissen ist die Alleestraße seit dem 18.11.2017 wieder befahrbar.
Durch den Einsatz von u. A. Herrn Dost entstand entlang der neuen Alleestr.
ein sehenswertes „Buntes Band“: 

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